Zum Inhalt springen
Montag bis Freitag · 9:30–13:30 und 16:00–20:30 Uhr

Fehlsichtigkeit

Refraktion ist die physikalische Erscheinung, bei der Licht beim Übergang von einem Medium in ein anderes seine Richtung ändert. Deshalb kann eine Linse durch ihre Form und Brechkraft die Lichtstrahlen aus der Außenwelt umlenken und in einem Punkt auf der Netzhaut bündeln.

Als «Refraktion» bezeichnen wir die Bestimmung der Sehstärke, also die Messung des optischen Zustands des Auges. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der Brechkraft von Hornhaut und Augenlinse und ihrem Abstand zur Netzhaut.

Ein emmetropes Auge ist das optisch ideale Auge, bei dem der Brennpunkt auf der Netzhaut liegt; ein ametropes Auge ist dagegen unscharf eingestellt. In der Wellenfronttechnologie spricht man von Defokus, wenn man die Abbildungsfehler niederer Ordnung meint, die Kurz- und Weitsichtigkeit verursachen.

Schema eines emmetropen Auges: Die Lichtstrahlen treffen sich genau auf der Netzhaut
Emmetropes Auge: Die Lichtstrahlen treffen sich genau auf der Netzhaut.

Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit ist ein häufiger Sehfehler: Das Auge hat zu viel Brechkraft, und das Licht wird vor der Netzhaut gebündelt, statt sie zu erreichen. Kurzsichtige sehen in der Nähe gut, entfernte Gegenstände erscheinen jedoch unscharf und sind manchmal kaum zu erkennen.

Sie kann erblich sein, beginnt im Kindesalter und schreitet bis ins Erwachsenenalter fort. Meist ist der Abstand zwischen den brechenden Medien und der Netzhaut zu groß – das Auge ist zu lang –, in manchen Fällen liegt jedoch eine zu hohe Brechkraft von Hornhaut oder Linse vor.

Schema eines kurzsichtigen Auges: Die Lichtstrahlen treffen sich vor der Netzhaut
Kurzsichtigkeit: Die Lichtstrahlen treffen sich vor der Netzhaut.

Weitsichtigkeit

Wir alle sind bei der Geburt weitsichtig, doch das Auge erreicht mit etwa drei Jahren seine normale Größe. Weitsichtige sehen entfernte Gegenstände gut, müssen sich aber anstrengen, um in der Nähe scharf zu sehen.

Bei Weitsichtigkeit ist das Auge kleiner als im Durchschnitt, der Abstand zwischen den brechenden Medien und der Netzhaut also zu kurz; häufig ist auch die Hornhaut flacher oder schwächer. Dem Auge fehlt Brechkraft, und das Licht wird hinter der Netzhaut gebündelt. Weitsichtigkeit kann erblich sein und führt bei unbehandelten Kindern häufig zu Schielen.

Schema eines weitsichtigen Auges: Die Lichtstrahlen treffen sich hinter der Netzhaut
Weitsichtigkeit: Die Lichtstrahlen treffen sich hinter der Netzhaut.

Hornhautverkrümmung

Der Astigmatismus ist ein verhältnismäßig häufiger Sehfehler. Im astigmatischen Auge wird das Licht nie in einem einzigen Punkt gebündelt, was das Bild verzerrt. Hauptursache ist die Form der Hornhaut, doch auch die Augenlinse kann beteiligt sein. Beim Astigmatismus ist die Hornhaut oval statt rund, sodass die Lichtstrahlen ungleichmäßig gebrochen werden.

Schema eines astigmatischen Auges: Die Lichtstrahlen treffen sich nicht in einem einzigen Punkt der Netzhaut
Astigmatismus: Die Lichtstrahlen treffen sich nicht in einem einzigen Punkt der Netzhaut.

In der augenärztlichen Sprechstunde von ICOA sind die automatische Refraktionsbestimmung und die Augendruckmessung kostenlos. Wenn Sie in der Ferne oder in der Nähe unscharf sehen, vereinbaren Sie einen Termin – wir führen eine vollständige Bestimmung der Sehstärke durch.

Brauchen Sie einen Termin?

Buchen Sie online oder rufen Sie uns an unter +34 93 183 68 00. Wir sind von Montag bis Freitag für Sie da.